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Marktkommentar vom 10.08.2022

 

Wir bitten Sie, uns zwischen Bestellung und Lieferung ein Zeitfenster von mindestens 4 Arbeitstagen einzuräumen.

 

Preisliste

 

Charts

(Updates bis jeweils ca. 10:00 Uhr)

 

 



Marktlage
Die Meldung über die Unterbrechung der russischen Rohöllieferungen, die über den südlichen Abschnitt nach Europa geliefert werden, ließ am Dienstagnachmittag die Angebotssorgen wieder in den Vordergrund treten, nachdem die jüngsten Entwicklungen bei den Iran-Atomgesprächen anfangs noch für bearishe Impulse gesorgt hatten.

Angesichts des ewigen Hin und Hers bei den Verhandlungen zwischen dem Iran und dem Westen sind weiterhin durchaus Zweifel an einer Einigung erlaubt. Dagegen erschien es den Marktteilnehmern gestern wohl realistischer, dass möglicherweise auch bald die Lieferungen russischen Öls über den nördlichen Arm der Druschba-Pipeline ausfallen könnten. Obwohl diese nach Angaben des russischen Pipelinebetreibers Transneft bislang noch nicht beeinträchtigt sind und der tschechische Pipelinebetreiber Mero zuletzt angab, die Lieferungen über den südlichen Druschba-Arm dürften innerhalb weniger Tage wieder fließen, befürchtet man am Markt doch, dass sich die Energiekrise in Europa noch weiter verschärfen könnte.

Die Sorgen im Hinblick auf die Nachfrage beziehungsweise eine Rezession, die die Nachfrageentwicklung beeinträchtigen würde, könnten heute allerdings schon wieder die Oberhand gewinnen. Denn am Nachmittag stehen die Inflationszahlen aus den USA an, anhand derer die Marktteilnehmer Rückschlüsse auf die weitere Zinspolitik der Fed ziehen werden, die mit der Anhebung der Zinsen gegen die hohe Inflation vorgehen will.

Wenngleich die Benzinpreise für US-Endverbraucher zuletzt bereits gesunken sind und nach Einschätzung der EIA nicht nur im laufenden, sondern auch in den kommenden beiden Quartalen sinken dürften, so korrigierte die EIA in ihrem aktuellen Monatsbericht ihre Prognosen zur US-Benzinnachfrage im dritten Quartal um 0,05 Mio. B/T auf 3,8 Mio. B/T nach unten und senkte auch die diesbezüglichen Erwartungen für die kommenden Quartale. Die Prognosen für die weltweite Ölnachfrage im dritten Quartal korrigierte die EIA sogar um 0,39 Mio. /T nach unten.

Sollte die Inflation und vor allem auch die Kern-Inflation der US-Verbraucherpreise allerdings im Juli deutlich nachgelassen haben, könnte dies auch die Rezessensionsängste und damit auch die Nachfragesorgen der Marktteilnehmer etwas mildern, bevor die offiziellen Bestandsdaten des DOE heute neue Daten zur wöchentlichen Entwicklung der US-Nachfrage liefern und IEA und OPEC den Marktteilnehmern am morgigen Donnerstag ihre aktuellen Monatsberichte vorlegen.

An ICE und NYMEX orientieren sich die Ölfutures derzeit leicht nach unten. Nach dem starken Preisanstieg des ICE Gasoil Kontrakts am Dienstagnachmittag zeichnet sich bei den Inlandspreisen rein rechnerisch allerdings immer noch Aufwärtspotenzial zu den gestrigen Erhebungspreisen ab.

Fundamental neutral/bearish
API-Bestandsdaten bearish. EIA-Monatsbericht auf kurze Sicht bearish, mittel- bis langfristig eher bullish. Russische Öllieferungen über südlichen Arm der Druschba-Pipeline unterbrochen. EU legt „finalen Text“ im Atomabkommen vor. Rohölimporte aus China deutlich unter 10 Mio. B/T. OPEC-Generalsekretär deutet Produktionspotenziale für den Winter an. BoE rechnet mit längerer Rezession. OPEC+ beschließt minimale Produktionsanhebung (+0,1 Mio. B/T) für September. CPC: Öllieferungen aus Kasachstan deutlich reduziert. OPEC+ hinkt Förderzielen stark hinterher. Fed erhöht Zinsen, kündigt Verlangsamung des Tempos an. Verschärfung von Corona-Restriktionen in Teilen Chinas. EU-Embargo auf zwei Drittel russischer Ölimporte beschlossen. USA und IEA geben insgesamt 240 Mio. Barrel aus strategischen Reserven frei.

  

US-Dollar kostet CHF 0.9519 / 1 EUR kostet US$ 1.0215

1 EUR kostet CHF 0.9728

 

Reinfracht von ARA (Amsterdam/Rotterdam/Antwerpen) pro Tonne nach Karlsruhe: EUR 123.00 / nach Basel: CHF 260.00

 

 

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenz Produkt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten, Dollarkurs, Versorgungslage oder Steuer- und Abgabeerhöhungen jedoch abweichen.